Südskandinavien profitiert von Kieler Zentrum

KIEL (di). In drei Jahren sollen die ersten Patienten im Nordeuropäischen Radioonkologischen Zentrum Kiel behandelt werden. Das Protonentherapiezentrum wird rund 250 Millionen Euro kosten.

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Als "herausragende Investition in den Wissenschaftsstandort" bezeichnete Schleswig-Holsteins neuer Wissenschaftsminister Werner Marnette das Zentrum beim jüngst erfolgten Spatenstich.

Bislang gibt es ein vergleichbares Zentrum in Deutschland nur in Darmstadt, weitere Zentren befinden sich derzeit in Marburg, Heidelberg, Essen und München in Bau. Schleswig-Holstein rechnet mit einem Einzugsgebiet von rund 15 Millionen Menschen, das auch den südskandinavischen Raum umfassen wird.

Chef des bislang größten Public-Private-Partnership-Projektes im Norden wird der bisherige Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Professor Bernd Kremer. Er kann sich auf Versorgungsverträge mit mehreren Ersatzkassen stützen (wir berichteten). Die Behandlungskosten betragen rund 19 500 Euro für 20 Bestrahlungen je Patient. Kooperationsverträge gibt es schon mit verschiedenen Kliniken im Ostseeraum. Die Kapazität des Zentrums reicht für bis zu 50 000 Bestrahlungen im Jahr.

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