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TUI will sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren

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Über mangelnde, wenn auch nicht immer positive, Aufmerksamkeit kann sich TUI derzeit nicht beklagen. Unerfreulich sind zum einen die Unruhen in Ägypten und Tunesien, die für den Tourismuskonzern Stornierungen und Rückholaktionen nach sich ziehen.

Positiv aus Sicht von CEO Michael Frenzel ist hingegen, dass der ihm freundlich gesonnene Investor Alexej Mordaschow seinen TUI-Anteil auf 20,45 Prozent aufgestockt hat. Das Gegengewicht zum streitbaren TUI-Großaktionär John Fredriksen wird dadurch größer, zumal Mordaschow weiter aufstocken will.

Frenzels Chancen, den eingeleiteten Umbau hin zum reinen Reisekonzern, der unter anderem die Trennung von Hapag-Lloyd sowie die Komplettübernahme von TUI Travel einschließt, zu Ende zu führen, stehen dadurch nicht schlecht.

Sinnvoll erscheint diese Konzentration allemal, schließlich läuft es derzeit im Kerngeschäft quer durch alle europäischen Märkte gut, so dass die von den Analysten für das Geschäftsjahr 2010/11 (per 30.9.) avisierte Steigerung beim Ergebnis je Aktie auf 0,70 Euro gut erreichbar scheint. Risikobewusste Anleger kaufen daher mit Limit 10,30 Euro.

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