Generikabranche 2015

Tad gewinnt die meisten Marktanteile

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Auf die zehn größten Generikahersteller entfielen 2015 im deutschen Markt 55 Prozent des Umsatzes (zu Herstellerabgabepreisen) und 66 Prozent des Absatzes aller Nachahmermedikamente.

Unverändert die Nummer Eins nach Umsatz ist Hexal, nach Absatz Ratiopharm. Die Angaben veröffentlichte unlängst das Beratungsunternehmen IMS Health. Aufsteiger des Jahres war demnach die seit 2007 zum slowenischen Krka-Konzern zählende Tad Pharma, die gegenüber Vorjahr nach Umsatz drei Plätze gut gemacht hat und jetzt an sechster Stelle der führenden Generikaanbieter im deutschen Apothekenmarkt rangiert.

Jeweils um einen Platz nach Umsatz verbessert haben sich Ratiopharm (an die 2. Stelle), Aliud (an 3.) und Heumann auf den 10. Rang. Marktanteile verloren haben laut IMS-Statistik dagegen 1A Pharma, die vom 2. auf den 4. Platz abrutschte, Stadapharm (vom 6. auf den 7.) und ABZ Pharma (vom 7. auf den 9.). Nach Absatzmenge konnte sich 2015 lediglich die Sanofi-Tochter Zentiva verbessern, um einen Listenplatz an die 3. Stelle.

Der Generikaanteil am Apothekengesamtmarkt betrug 2015 laut IMS 30 Prozent nach Wert und 53 Prozent nach Menge. (cw)

Mehr zum Thema

Pharma-Innovationen

Ethikrat thematisiert Anspruch auf faire Arzneimittelpreise

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?