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Telefónica bietet eine üppige Dividendenrendite

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Die Aktien der großen europäischen Telefongesellschaften konnten von der Börsenhausse bislang nur in einem sehr begrenzten Umfang profitieren. Folglich zählten Titel wie die Deutsche Telekom oder France Telecom auf Zwölfmonatssicht zu den Underperformern im Euro Stoxx 50.

Der spanische Branchenriese Telefónica vollzog eine ähnlich negative Entwicklung. Die tiefgehende Schuldenkrise auf der iberischen Halbinsel belastete das Investorensentiment zusätzlich. Nach dieser relativ enttäuschenden Phase sind wir jetzt aber zunehmend optimistischer für den Wert gestimmt.

Geografisch verlagert sich der wirtschaftliche Schwerpunkt der Madrilenen immer mehr in Richtung Lateinamerika. So wurden im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hier mehr als die Hälfte aller Gesamteinnahmen erzielt.

Da die Marktstellung von Telefónica in den prosperierenden Regionen wie Brasilien, Argentinien, Chile, Peru und Kolumbien als außergewöhnlich stark einzuschätzen ist, besteht dort weiteres Wachstumspotenzial.

Kurs verläuft im Seitwärtskanal

Die Ausschüttungspolitik macht den Titel für ertragsorientierte Anleger attraktiv. Mit einer 2013er-Dividendenrendite von 9,3% dürften sich auch Liebhaber von festverzinslichen Anlagen künftig angesprochen fühlen. Die Analysten (Thomson) gehen für die kommenden Jahre überwiegend von konstanten Zahlungen an die Anteilseigner aus.

Aus technischer Sicht konnte das rege gehandelte Papier im Sommer 2012 einen tragfähigen Boden im Bereich von 8 Euro bilden. Seitdem verläuft der Kurs in einem Seitwärtskanal.

Kann der Widerstand von 11,75 Euro überwunden werden, was ein wahrscheinliches Szenario ist, dann springen die Börsenampeln eindeutig wieder auf "grün". Defensive Anleger akkumulieren bis 10,05 Euro. Den Stopp bei der Marke von 7,90 Euro setzen.

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