Unfallopfer trägt nicht die Rettungskosten

Veröffentlicht:

BIEDENKOPF (eb). Schwer verletzte Unfallopfer müssen nicht die Kosten für die Suche der Rettungskräfte nach angeblichen Beifahrern übernehmen. Das entschied das Amtsgericht Biedenkopf. Auch nicht, wenn das Opfer vage Aussagen hinsichtlich nicht existierender Mitfahrer gemacht hat. In dem verhandelten Fall hatte der Rettungsdienst von einer Autofahrerin für einen mehrstündigen Sucheinsatz nach möglichen Beifahrern rund 1400 Euro verlangt. Zu Unrecht, so die Richter; aufgrund ihrer Verletzungen habe die Beklagte keine verlässlichen Angaben über Beifahrer machen können.

Az.: 50 C 607/05 (70)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Kommentar zu Grenzen der Arbeitsmedizin

Diagnostik im Job: Werte vor Werten!

Grenzen der Arbeitsmedizin

Demenz-Detektion im Job? In den USA geht das!

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview

„Weniger Kunststoff, weniger Verpackungsmüll bei Impfstoffen“

Blick in die überarbeitete Leitlinie

Auf Antibiotika verzichten? Was bei unkomplizierter Zystitis hilft

Lesetipps