Recht

Unfallopfer trägt nicht die Rettungskosten

Veröffentlicht:

BIEDENKOPF (eb). Schwer verletzte Unfallopfer müssen nicht die Kosten für die Suche der Rettungskräfte nach angeblichen Beifahrern übernehmen. Das entschied das Amtsgericht Biedenkopf. Auch nicht, wenn das Opfer vage Aussagen hinsichtlich nicht existierender Mitfahrer gemacht hat. In dem verhandelten Fall hatte der Rettungsdienst von einer Autofahrerin für einen mehrstündigen Sucheinsatz nach möglichen Beifahrern rund 1400 Euro verlangt. Zu Unrecht, so die Richter; aufgrund ihrer Verletzungen habe die Beklagte keine verlässlichen Angaben über Beifahrer machen können.

Az.: 50 C 607/05 (70)

Mehr zum Thema

Kommentar

Datenschutz-Falle Briefumschlag? Nicht auch das noch

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Durchgerechnet. Um dem hohen GKV-Defizit entgegen zu wirken, plant das Bundesgesundheitsministerium viele Maßnahmen – etwa den Zusatzbeitrag zu erhöhen.

© Wolfilser / stock.adobe.com

Update

Wegen GKV-Defizit

Koalition will Ärzte zur Kasse bitten – die reagieren vergrätzt