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Uniklinik Frankfurt verringert Defizit auf 6,8 Millionen

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FRANKFURT AM MAIN (ava). Das Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität hat im Jahr 2008 nach dem vorläufigen Jahresabschluss ein Defizit von 6,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Wie der kaufmännische Direktor des Klinikums, Dr. Hans-Joachim Conrad, mitteilte, verringerte sich das Minus um rund sechs Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr - trotz der Tariferhöhungen bei den Personalkosten.

Ursache für das Defizit sind neben den Behandlungen, die in manchen Spezialambulanzen nicht kostendeckend erbracht werden können, vor allem die ungünstigen baulichen Strukturen. Nach gutachterlichen Analysen zur Verbesserung der Baustruktur sind bei einer konsequenten baulichen Konzentration Effizienzreserven von bis zu 7,4 Millionen Euro pro Jahr erreichbar.

Laut Conrad hat die Uniklinik 2008 rund 3500 mehr Patienten als 2007 stationär behandelt, was einem Zuwachs von neun Prozent entspreche. Die Beschäftigtenzahl im ärztlichen Bereich stieg um rund drei Prozent, die der Pflegekräfte um etwa sieben Prozent.

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