Direkt zum Inhaltsbereich

Honorarpolitik

Videofallkonferenz: Nur noch bis Ende 2024 ungedeckelt

Die Koordination von Medizin und Pflege kann auch am Bildschirm erfolgen. Die Pandemie bewirkte eine volatile Anforderung der einschlägigen GOP 01442 volatil. Nun scheint sich der Bedarf eingepegelt zu haben.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Vergütung der Videofallkonferenz mit Pflegekräften (EBM-Position 01442) erfolgt nur noch für die Dauer des kommenden Jahres extrabudgetär. Zum 1. Januar 2025 soll die mit 86 Punkten (aktuell 9,88 Euro) dotierte Leistung in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung überführt werden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss jetzt auf seiner Website veröffentlicht.

Die GOP 01442 war im Oktober 2019 eingeführt worden. Seither wird die Leistung voll bezahlt. Die ab 2025 vorgesehene Deckelung wird von den Partnern der Selbstverwaltung damit begründet, dass „die Mengenentwicklung eine weitere extrabudgetäre Vergütung nicht erfordert“.

Die Videofallkonferenz mit Pflegekräften ist bis zu dreimal im Krankheitsfall berechnungsfähig, wobei ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt im Abrechnungsquartal oder in den beiden vorangegangenen Quartalen in derselben Praxis stattgefunden haben muss. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
An der Frankfurt School of Finance & Management im Norden der Mainmetropole wird auch in diesem Jahr der Tag der Privatmedizin 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung ist für den 21. November angesetzt. (Archivbild)

© Frankfurt School of Finance & Management

Update

Praxiswissen und Innovation

Privatmedizin: Anregungen für die Praxis in Frankfurt am 21. November

Logo Cardisio

© Cardisio

Cardisio

Cardisiographie mit LVEF-Erkennung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinien-Update

Welcher Kompressionsstrumpf ist der richtige?

Lesetipps
Farbige Röntgenaufnahme der Lendenwirbelsäule mit einem Kompressionsbruch

© ALAIN POL / Science Photo Library

Risikopatienten identifizieren

Osteoporose: So verhindern Sie die (nächste) Fraktur

Group of people over vintage colors background smiling with hands on chest with closed eyes and grateful gesture on face. Health concept.

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Diskriminierung

Rassismus in der Hausarztpraxis: Warum Hinschauen die Versorgung verbessert