Anlagen-kolumne

Viele Aktien sind wieder preiswert

Von Gottfried Urban Veröffentlicht:

Im Oktober sind die Kurse stark gefallen. Viele Unternehmen sind an der Börse wieder preiswert. Der DAX ist nach Analystenschätzungen so günstig wie 2012 bewertet, denn die Unternehmensgewinne sind mit den Kursen mitgestiegen. Doch die Angst vor einem neuen Crash geht um.

Geht es nach der Börsenhistorie, so wäre aktuell der ideale Zeitpunkt, die Aktienquote anzuheben, denn im Winter steht die beste Börsenjahreszeit mit deutlich überdurchschnittlichen Renditen vor der Tür. Die Dividendenzahlungen sollten in den ersten Monaten des neuen Jahres ebenfalls eine gute Kursstütze sein.

Statistischer Rückenwind kommt auch von den US-Börsen. 2019 ist ein Vorwahljahr, in der Vergangenheit meist Garant für eine gute Börse und die Neunerjahre waren statistisch gesehen bisher auch ausgesprochen gute Börsenjahrgänge.

Gut möglich also, dass sich die Aktienkonjunktur fortsetzt. Wichtig: Die Aufwärtsbewegung stirbt in der Euphorie, die irgendwann in den nächsten zehn Jahren Anleger erfassen wird. Die Aktie wird wieder Gesprächsthema Nummer eins sein. Am Ende stehen Aktienkurse, die wir uns im aktuellen Umfeld nur schwer vorstellen können. Wann die Börsen in den Euphoriemodus umschalten, ist seriös nicht zu prognostizieren.

Im Moment gibt es aber nur ein Thema: Die Immobilie. Bei jedem Familientreffen, am Mittagstisch und bei der Fahrt im Taxi wird über Häuser- und Wohnungspreise gejammert. Doch das hält Anleger nicht davon ab, sich für eine Anlageimmobilie zu verschulden.

Der Immobilie wird auf lange Sicht per se ein Wertsteigerungspotenzial zugesprochen. Eine Eigenschaft, die auf einen Korb mit Qualitätsaktien freilich genauso zutrifft. Nur mit dem Unterschied, dass man seinen Besitz weltweit streuen und jederzeit über den Wert des Aktienkorbes verfügen kann. Die Dividende ist vergleichbar mit der Mieteinnahme.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Praxiswissen Geldanlage

Rücklagen für plötzlichen Geldbedarf: Auf die Dosis kommt es an

Empfehlungen für die Geldanlage

Geld und Vermögen: Mit ein bisschen Optimismus ins Finanzjahr 2026

Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Strukturelle Ursachen ausschließen!

Das sind die Red Flags bei Nackenschmerzen

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: So sieht die optimale Therapie (derzeit) aus

Lesetipps
Eine Frau hält eine Lupe über die Abbildung einer Gebärmutter.

© Gambar / stock.adobe.com

Humane Papillomviren

Nach Impfung: HPV-Screening nur zwei- bis dreimal im Leben?

Ein einbandagierter Fuß

© Patrick Bonnor / stock.adobe.com

Wundheilung

Ulcus cruris venosum: Was für die Kompressionstherapie wichtig ist

Rita Süssmuth steht in ihrem Büro im Deutschen Bundestag.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Nachruf

Rita Süssmuth: Kämpferin gegen Diskriminierung