Klinikkonzern

Vivantes expandiert weiter

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BERLIN. Der Berliner Klinikriese Vivantes ist auf Wachstumskurs. Der mit neun Akutkliniken größte kommunale Krankenhauskonzern der Republik hat Umsatz und Gewinn 2015 gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 8,5 Millionen Euro auf knapp 1,1 Milliarden Euro.

Der Gewinn fiel 2015 mit 25,4 Millionen fast dreimal so hoch aus wie 2014. Darin ist eine Einmalzahlung von 16,9 Millionen Euro der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) enthalten, die 2015 vielen Landesunternehmen zugute kam.

Das Geld will Vivantes für weitere Investitionen nutzen. Oberste Priorität habe die Rundum-Sanierung und Erweiterung des Klinikstandortes Berlin-Neukölln, für die knapp 600 Millionen Euro vorgesehen sind.

Das größte laufende Bauvorhaben ist die rund 105 Millionen Euro teure Sanierung der Bettenhäuser am Klinikum Friedrichshain. 2015 hat der Konzern insgesamt 66 Millionen Euro investiert, davon 43 Millionen aus Eigenmitteln.

Die Fallzahlen nahmen 2015 deutlich zu: Stationär wurden mehr als 235.000 Patienten versorgt (2014: 230.966). Ambulant waren es 322.500 Patienten (Vorjahr: 310.100). Dazu hätten neben den neun Rettungsstellen der Vivantes Kliniken auch die zwölf Medizinischen Versorgungszentren des Konzerns beigetragen.

Der Umsatz der MVZ-Tochtergesellschaft stieg um 1,2 Millionen auf 14,9 Millionen Euro. Besorgt äußerte sich Vivantes-Finanzgeschäftsführer Dr. Eibo Krahmer mit Blick auf die Mengenzuwachsrestriktionen im Krankenhausstrukturgesetz.

Dennoch plant der Konzern, dieses Jahr 500 neue Stellen zu schaffen, vor allem im Pflegebereich. Mit knapp 15.000 Mitarbeitern (11.479 Vollzeitäquivalente) zählt Vivantes zu den drei größten Arbeitgebern in Berlin. (ami)

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