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Neu als Praxischefin

Von Pferden lernen

Von heute auf morgen Chefin - in dieser vollkommen neuen Situation fand sich Hausärztin Anett Primus wieder, als sie die Praxis ihrer Vorgängerin in Magdeburg übernahm. Wie sollte sie ihr Team führen? Ein Pferdecoaching half.

Von Petra Zieler Veröffentlicht:
Das Pferdecoaching in Dannigkow, Jerichower Land, war für die Allgemeinmedizinerin Anett Primus ebenso aufschlussreich wie faszinierend.

Das Pferdecoaching in Dannigkow, Jerichower Land, war für die Allgemeinmedizinerin Anett Primus ebenso aufschlussreich wie faszinierend.

© Zieler

MAGDEBURG. "Man wird nicht als Chef geboren", sagt die Hausärztin Anett Primus aus Magdeburg, die unlängst an einer Seminarreihe "Frauen in medizinischen Führungspositionen" teilgenommen hat.

Als Primus 2011 den Vertragsarztsitz ihrer Vorgängerin übernommen hatte, kannte sie die Praxis, die Mitarbeiter und auch viele Patienten bereits. Doch obwohl sie hier die letzten Monate ihrer Weiterbildungszeit zur Allgemeinmedizinerin absolviert hatte, war doch vieles Neuland.

"Von einem Tag auf den anderen hast Du ein kleines Unternehmen mit fünf Angestellten, ohne während des Studiums jemals etwas von Führungsqualitäten auch nur gehört zu haben."

Die eigentliche Arbeit am Patienten könne da fast zur Nebensache geraten. "Als ich von dem Seminarangebot hörte, habe ich mich sofort angemeldet. Und im Rückblick kann ich nur sagen: Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen."

In fünf Wochenend-Seminaren lernten die teilnehmenden Jungunternehmerinnen nicht nur Führungsaufgaben und -strategien kennen, sondern auch jede Menge über sich selbst. "Als sehr diplomatischer Typ neige ich dazu, schnell Kompromisse zu schließen. Ich scheue Konflikte, hasse Stunk und Streit."

Wie Primus trotzdem gelernt hat, zu sagen, wer Ross und Reiter ist, lesen Sie exklusiv in der "Ärzte Zeitung digital" vom 30.10...

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