Von der Klinik zurück nach Hause

Veröffentlicht:

BERLIN (eb). Ein Dauerbrenner in der Patientenversorgung war gestern Thema beim Hauptstadtkongress: Der Übergang von der Klinik in die außerklinische Intensivpflege in Deutschland hat viele Klippen und muss intensiv vorbereitet werden.

Das bedeutet, dass zunächst die medizinische, therapeutische und pflegerische Betreuung des Patienten zuhause organisiert werden muss. Die damit verbundenen Herausforderungen sind groß. Wichtig dabei ist auch die Klärung der Kosten mit den jeweiligen Kostenträgern.

Experten, so hieß es in Berlin, sind sich einig, dass das Entlassungsmanagement im Grunde schon bei der Einweisung ins Krankenhaus beginnen muss.

Der neu entstandene Pflege- und Versorgungsbedarf eines Menschen zeigt sich oft erstmals bei einem Klinikaufenthalt und muss dort auch entsprechend wahrgenommen werden.

Bedarfsgerecht ist hier eine entsprechende Überleitung zu entwickeln - was wohl in Deutschland längst noch nicht immer so funktioniert, wie es eigentlich wünschenswert wäre.

Strukturen ohne Frakturen - neue Wege im Überleitungsmanagement - so hieß die Veranstaltung im ICC. Und dabei wurde einmal mehr klar, dass es ein Kernproblem gibt, das in Zukunft noch mehr in den Fokus rücken wird.

Die Frage nämlich, wer am Ende was an welcher Stelle des schwierigen Versorgungsprozesses macht.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Bundessozialgericht

BSG klärt Verjährungsfristen für Krankenhausrechnungen

Urteil

BSG definiert, wann Neugeborenen-Infektion „angeboren“ ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Sie fragen – Experten antworten

Keine Gelbfieberimpfung bei Patienten über 60 Jahren: Stimmt das?

Lesetipps
Das hochintensive Intervalltraining (HIIT) enthält kurze, aber maximale Belastungsphasen mit anschließender kurzer Erholungspause.

© shevtsovy / stock.adobe.com

Prävention kardiometabolischer Risiken

Wie hochintensives Intervalltraining Herz und Lungen stärkt

Eine Frau Lipödemen in den Beinen.

© Mykola / stock.adobe.com / generated AI

Übersichtsarbeit

Lipödem: Welche Therapie am besten hilft