Statistisches Bundesamt

Weniger Studienanfänger in der Medizin

Die Zahl der Studienanfänger im Bereich Humanmedizin ist im vergangenen Jahr um fünf Prozent zurückgegangen. Insgesamt schreiben sich jedoch mehr Männer und Frauen für ein Studium ein.

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Wiesbaden. Während die Gesamtzahl der Studienanfänger im vergangenen Jahr erstmals wieder leicht angestiegen ist, ging sie im Bereich Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften zurück. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit.

Insgesamt haben sich 2022 474.900 Studienanfängerinnen und Studienanfänger erstmals für ein Studium an einer deutschen Hochschule eingeschrieben, 0,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, aber rund 7 Prozent weniger als 2019. Der leichte Anstieg sei alleine von den ausländischen Erstimmatrikulierten getragen worden, heißt es.

Größte Steigerung in den Geisteswissenschaften

In der Humanmedizin wurden 5 Prozent weniger Einschreibungen registriert, die Zahl der Studienanfänger lag bei 27.500. Das waren 7 Prozent aller Neu-Immatrikulierten. Die größten Steigerungen verzeichneten die Geisteswissenschaften (+5 Prozent) sowie Mathematik und Naturwissenschaften (+3 Prozent).

Laut Erhebung verlief die Entwicklung in den einzelnen Hochschularten unterschiedlich. Während im Wintersemester 2022/2023 an Universitäten 1,4 Prozent weniger Studierende eingeschrieben waren als ein Jahr zuvor, stieg die Zahl an Fachhochschulen im selben Zeitraum leicht um 0,3 Prozent an.

Seit Beginn der Coronapandemie geht die Zahl der Studienanfänger in Deutschland zurück. Die Statistiker machen dafür die demografische Entwicklung verantwortlich. Zwischen 2019 und 2022 sei die Altersgruppe der 17- bis 22-Jährigen, aus der derzeit rund drei Viertel der Studienanfängerinnen und -anfänger kommen, um 5 Prozent geschrumpft, heißt es. (kaha)

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