Ärzte Zeitung, 24.04.2009

Eine TIA ist immer Anlass, rasch zu handeln

Eine TIA ist immer Anlass, rasch zu handeln

Patienten mit Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA) haben bekanntlich ein hohes Wiederholungsrisiko, wenn sie nicht frühzeitig behandelt werden. Nach der TIA haben zehn Prozent der Patienten innerhalb eines Monats einen Schlaganfall, jeder fünfte davon tritt schon am Tag der TIA auf, hat Professor Roman Haberl vom Klinikum Harlaching in München berichtet.

Das höchste Risiko haben TIA-Patienten mit hohen Blutdruckwerten, einer Symptomdauer über einer Stunde und einem Diabetes sowie Patienten mit Vorhofflimmern und einer Karotisstenose. (Rö)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »