Ärzte Zeitung, 18.02.2005

"KlarSicht" gibt Durchblick

Mitmach-Parcours zur Tabak- und Alkoholprävention

BERLIN (ami). Taumeln wie ein Betrunkener - wie sich das anfühlt, können Jugendliche nun im "KlarSicht"-Mitmachparcours zur Alkohol- und Tabakprävention ausprobieren. "Drunk-Buster" heißt die Spezialbrille, die simuliert, wie die Wahrnehmung durch einen Rausch verzerrt wird. Entwickelt hat den Parcours die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Da geraten die Jugendlichen ganz schön ins Taumeln: "Drunk-Buster" heißt die Spezialbrille, die simuliert, wie ein Rausch die Wahrnehmung verzerrt. Foto: ami

Die neue Präventions-Maßnahme soll als Bindeglied zwischen der "Rauchfrei"-Kampagne und dem Projekt "Bist du stärker als Alkohol" dienen. "Was wir in der Prävention immer trennen, findet im Alltag gemeinsam statt. Deshalb wollen wir das hier wieder zusammenbinden", sagte Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BzgA, in Berlin.

Laut BzgA rauchen etwa 35 Prozent der 12- bis 25jährigen in Deutschland, und sie nehmen im Durchschnitt pro Woche 68,8 Gramm reinen Alkohol zu sich - 14,9 Gramm mehr als im Jahr 2001. Erfolgen bei der Tabakprävention steht ein gefährlicher Trend beim Alkoholkonsum entgegen, heißt es.

Weitere Infos: www.bzga.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Kinder suchtkranker Eltern brauchen mehr Beachtung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert eine bessere Versorgung und Betreuung der Kinder von Suchtkranken. Kinder von Suchtkranken sind diesmal Schwerpunkt des Drogenberichts. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »