Ärzte Zeitung, 15.06.2009

Zwei von drei Kindern erhalten Medikamente

BERLIN(ble). Zwei von drei Kindern wurden in den vergangenen vier Wochen mit Medikamenten behandelt: Das ist ein Ergebnis der infas-Studie "Kinder und Arzneimittel". 3200 Eltern wurden hierzu im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bundesweit zu etwa 40 Themen befragt. Die Studie wird am Mittwoch offiziell vorgestellt.

Je jünger das Kind, desto häufiger bekommt es Medikamente. Auch die Hälfte der Eltern, die den Gesundheitszustand ihres Kindes als "sehr gut" einstufen, habe ihm im vergangenen Monat Arzneimittel verabreicht, so der Apothekerverband in einer Mitteilung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »