Greenpeace rügt Patent auf menschliches Gen

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (dpa). Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace das bisher weitreichendste Patent auf ein menschliches Gen erteilt.

Das im April 2004 an die US-Firma Human Genome Sciences vergebene Schutzrecht (EP 777 684) umfasse alle Funktionen des Gens, das einen Eiweißstoff mit wichtigen Lebensfunktionen für den Körper herstelle. Greenpeace-Experte Christoph Then sprach von einem "Skandal-Patent".

Beim Europäischen Patentamt war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Patentiert wurde den Angaben zufolge außer dem Gen auch dessen Verwendung in der Forschung. Mit Blick auf die Abstimmung des Bundestages an diesem Freitag zur Umsetzung der EU-Patentrichtlinie in deutsches Recht forderte Greenpeace strengere Regeln.

Mehr zum Thema

DNA

Genschere CRISPR/Cas bald noch breiter einsetzbar?

Stabile Erkrankung über sechs Monate

Erste Erfolge mit CAR-T-Zelltherapien gegen Glioblastom

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tierexperiment: Neuer Signalweg identifiziert

Essen in Sicht? Die Leber ist schon aktiv!

Lesetipps
Wo lang im Gesundheitswesen? Der SVR Gesundheit und Pflege empfiehlt mehr Richtungspfeile für alle Akteure.

© StefanieBaum / stock.adobe.com

Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege

Gesundheitsweise empfehlen Primärversorgung für alle – und Quotierung der Weiterbildung

„Wenn die Politik Wissenschaftlern sagen würde, wir wollen dieses oder jenes Ergebnis, ist das Propaganda.“ Klaus Überla – hier im Treppenhaus seines Instituts – über Einmischungen aus der Politik.

© Patty Varasano für die Ärzte Zeitung

Interview

STIKO-Chef Überla: RSV-Empfehlung kommt wohl bis Sommer

Dr. Iris Dötsch Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin und Ernährungsmedizinerin hat die Hauptstadtdiabetologinnen, eines neues Netzwerk für Frauen in der Diabetologie, gegründet.

© snyGGG / stock.adobe.com

Hauptstadtdiabetologinnen

Ein Netzwerk für Diabetologinnen