Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Raus aus dem Teufelskreis!

Von Dr. Elke Oberhofer Veröffentlicht:

Jugendliche abends beizeiten in die Federn zu kriegen, ist eine elterliche Aufgabe, die mit einigem Input verbunden ist. Langfristig steht aber zu hoffen, dass sich die Mühsal lohnt, und zwar gleich in mehrerer Hinsicht: In einer kalifornischen Studie waren Teenager, die insgesamt länger schliefen und nachts seltener aufwachten, deutlich weniger gefährdet, Übergewicht und Bluthochdruck zu entwickeln, als jugendliche Nachteulen.

Die Assoziationen waren zwar, wie die Forscher betonen, auch unabhängig von "Fehlverhalten" wie Bildschirmnutzung oder Fastfood-Konsum robust. Hier beißt sich die Katze aber in den Schwanz: Wer abends lang vor dem Fernseher oder am Handy hängt, kriegt naturgemäß weniger Schlaf ab; abgesehen davon, dass die Schlafqualität ganz bestimmt leidet, wenn der digitale Freund zur Unzeit fiept.

Und wer schlecht geschlafen hat, fühlt sich am nächsten Tag unfit, macht weniger Sport – und füllt die Zeit dann wieder mehr mit ungesunden Tätigkeiten wie Herumsitzen, Chips futtern und Videospielen, was einen wiederum so stark beschäftigt, dass man nicht in die Heia findet.

Die Lösung muss also lauten: Raus aus dem Teufelskreis und digitale Quälgeister zumindest zur Bettzeit aus dem Kinderzimmer verbannen!

Lesen Sie dazu auch: In 5 Parametern erkannt: Übermüdete Teenager oft auch adipös und hyperton

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen in Ostdeutschland

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pflichten, Abrechnung und Angehörigenwünsche

Worauf es bei der ärztlichen Leichenschau ankommt

Lesetipps
Die Hepatitis-B-Impfung hat in einem Impfausweis ein Kreuz.

© Daniel Naupold/dpa

Besonderes Augenmerk auf HBV

HIV und Impfungen: Was beachten, was testen?

Eine Frau fasst sich mit den Händen an den Kopf.

© Graphicroyalty / stock.adobe.com

Mentale Gesundheit gestärkt

Mit einem Fünf-Tages-Programm gegen chronischen Kopfschmerz