COPD

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Ärzte Zeitung, 11.11.2005

Neuer Inhalator für Asthma- und COPD-Patienten

Beim Auto-Jethaler wird Budesonid durch den Atemzug freigesetzt / System ist ab viertem Lebensjahr zugelassen

HAMBURG (nke). Der Jethaler ist weiterentwickelt worden. Die entscheidende Verbesserung beim neuen Auto-Jethaler des Unternehmens ratiopharm mit dem Wirkstoff Budesonid ist die einfachere Handhabung. Statt der manuellen Auslösung wird jetzt das Medikament durch den Atemzug des Patienten freigesetzt.

"Der atemzuggesteuerte Auslösemechanismus zwingt den Patienten zu einer Mindestqualität des Inhalationsmanövers", sagte Dr. Joachim Pabst. Der Entwicklungsleiter der PulmoTec GmbH in Höchstädt hat den Auto-Jethaler in Hamburg bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Handhabung sei kinderleicht, so Pabst.

    Falsch zu inhalieren ist nicht möglich.
   

Patienten müssen den Auto-Jethaler nur bis zum Anschlag drehen und dann Einatmen. "Fehlauslösungen sind nicht möglich. Entweder der Patient inhaliert richtig oder gar nicht." Denn das Medikament werde erst ab einem Inspirationssog von 35 bis 40 l/min freigesetzt. Eine optimale Deposition in der Lunge soll dadurch sichergestellt werden.

Die erfolgreiche Inhalation zeigt ein akustisches Signal. Mit einem Testgerät ohne Medikament, dem FlowTest Auto-Jethaler, können Patienten die Inhalation überprüfen und falls nötig üben. Das Test-Set stellt ratiopharm Arztpraxen kostenlos zur Verfügung.

Wie beim bisherigen Jethaler wird die exakte Wirkstoffmenge von einer feuchtigkeitsunempfindlichen Tablette abgeraspelt. Das Gerät kann in jeder Position geladen werden, es kann keine Dosis nach dem Laden herausfallen und Doppeldosierungen sind unmöglich. In Tests arbeitete der Inhalator bei 75 Probanden im Alter von drei bis 34 Jahren fehlerfrei, so Pabst. Der Inhalator erhielt deshalb die Zulassung ab vier Jahren.

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