Ärzte Zeitung, 03.05.2006

Asthmarisiko steigt bei Kindheit an Hauptstraße

LOS ANGELES (hub). Wachsen Säuglinge und Kleinkinder an Hauptverkehrsstraßen auf, haben sie ein erhöhtes Asthmarisiko. Je höher das Verkehrsaufkommen, desto größer ist die Asthmarate, haben Forscher aus Los Angeles festgestellt (Env Health Pers 114, 2006, 766).

Sie haben Daten von über 5000 Kindern ausgewertet: Kinder, die in unmittelbarer Nähe zu einer Autobahn oder Schnellstraße leben, haben ein 50 Prozent größeres Risiko Asthmasymptome zu entwickeln als Kinder, die 300 Meter entfernt leben. Zogen Kinder nach ihrem zweiten Geburtstag an eine Hauptverkehrsstraße, war das Asthmarisiko nicht erhöht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Kinder suchtkranker Eltern brauchen mehr Beachtung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert eine bessere Versorgung und Betreuung der Kinder von Suchtkranken. Kinder von Suchtkranken sind diesmal Schwerpunkt des Drogenberichts. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »