Ärzte Zeitung, 26.09.2011

Niedermolekulare Stoffe erhöhen Asthma-Risiko

AMSTERDAM (ikr). Die Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft bei ihrer Berufstätigkeit niedermolekularen Substanzen ausgesetzt waren, haben ein erhöhtes Asthma-Risiko.

Dänische Forscher haben die Daten von 42.696 Kindern des Dänischen Geburtsregisters analysiert und beim Kongress der European Respiratory Society in Amsterdam vorgestellt.

Demnach hatten rund 16 Prozent der Kinder bis zum Alter von 7 Jahren Asthma entwickelt, jedoch nahezu 19 Prozent der Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft beruflich mit niedermolekularen Substanzen zu tun hatten, etwa in Farben oder Möbel.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »