COPD

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Aktuelle Therapieoptionen bei der COPD – Lassen Sie Ihre Patienten wieder freier atmen!

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung online, 22.12.2017

DGP / Deutsche Atemwegsliga

Neue Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Asthma

BAD LIPPSPRINGE. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und die Deutsche Atemwegsliga haben die Asthma Leitlinie aktualisiert (www.atemwegsliga.de). "Nicht nur neue Erkenntnisse in der Diagnostik und Therapie des Asthmas einschließlich der Entwicklung neuer Medikamente und Therapieoptionen machten eine Neufassung notwendig, sondern auch die Neuorientierung und das Umdenken durch die Charakterisierung von Phänotypen des Asthmas, die neue Einteilung der Schweregrade des Asthmas und den Aufbau der Stufenpläne", so die Autoren der neuen S2k-Leitlinie.

Neuerungen gibt es praktisch auf allen fünf Stufen der Asthmatherapie. Die Leitlinie hat in wesentlichen Punkten Gemeinsamkeiten mit der aktuellen Leitlinie der Global Initiative for Asthma (GINA). So wird analog zu dieser auch in der neuen deutschen Leitlinie auf Stufe 1 bei Patienten mit mildem Asthma und wenig Beschwerden als Option die Bedarfstherapie mit schnellwirkenden Beta-2-Mimetika (SABA) genannt. Bereits auf Stufe 1 empfehlen beide Leitlinien nun, eine Dauertherapie mit niedrig dosierten inhalativen Kortikosteroiden (ICS) zu erwägen. Änderungen gibt es auch auf den Stufen 2, 3 und 4. Und auf Stufe 5 (schweres Asthma) werden in der deutschen Leitlinie wie auch in GINA zusätzlich zu der auf Stufe 4 empfohlenen Medikation nun primär das lang wirksame Anticholinergikum (LAMA) Tiotropium sowie anti-IgE-Antikörper bei allergischem und Anti-IL-5-Hemmer bei eosinophilem Asthma empfohlen. (ikr)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »