Ärzte Zeitung, 06.07.2010

Heute depressiv und morgen dement?

ST. PAUL (hub). Menschen mit Depression haben ein erhöhtes Demenzrisiko, hat eine Studie mit fast 1000 Personen bestätigt. Das teilt die US-Gesellschaft für Neurologie mit.

Innerhalb eines Beobachtungszeitraums von 17 Jahren entwickelten 22 Prozent derjenigen eine Demenz, die zu Beginn Depressionen hatten. In der Gruppe ohne Depressionen bekamen nur 17 Prozent eine Demenz. Das Ergebnis war unabhängig von anderen Parametern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »