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Neue Etappe der Herzforschung

STOCKHOLM (ob). Am Samstag beginnt in Stockholm der Kongreß der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC). Auch in diesem Jahr werden Ergebnisse neuer Studien erwartet, die die Therapie im Praxisalltag wesentlich verändern könnten.

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Gespannt sind die Experten beispielsweise auf den Ausgang der CIBIS-III-Studie. Geklärt werden soll, mit welcher Substanz - ACE-Hemmer oder Betablocker - die Therapie bei chronischer Herzinsuffizienz begonnen werden sollte. Als Anfangsbehandlung wird dabei der Betablocker Bisoprolol mit dem ACE-Hemmer Enalapril in der Wirkung auf Mortalitäts- und Hospitalisierungsrate verglichen.

An Hypertonie Interessierte werden ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Präsentation der endgültigen Resultate der ASCOT-Studie richten. Wie bereits auf Basis vorläufiger Daten berichtet, hat sich in dieser Studie ein Amlodipin-gestütztes Therapieregime (plus Perindopril als Kombinationspartner) einer konventionellen Therapie (Betablocker plus Diuretikum) im Einfluß auf die Gesamtsterblichkeit als signifikant überlegen erwiesen.

Mit NORVIT ist zudem die erste große Studie angekündigt, in der die präventive Wirkung einer Langzeittherapie mit Folsäure/Vitamin B auf klinische Ereignisse nach Myokardinfarkt geprüft worden ist.

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