Kardiologie

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Modul: Akute und chronische Herzinsuffizienz

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Ärzte Zeitung, 12.04.2013

Aktuelle Studien

Feinstaub und Lärm riskant fürs Herz

Anhaltende Feinstaubbelastung und nächtlicher Verkehrslärm könnten das Herz-Kreislauf-System schädigen, legen aktuelle Studien nahe.

MANNHEIM. In der Heinz Nixdorf RECALL Studie untersuchte ein Forscherteam aus Düsseldorf, Essen und Moers, warum das Wohnen an verkehrsreichen Straßen die Bildung einer subklinischen Atherosklerose fördert.

Analysiert wurden die Daten von 4.238 Menschen, die einer anhaltenden Feinstaubbelastung (aerodynamischer Diameter < 2,5 μg) und nächtlichem Verkehrslärm ausgesetzt waren.

Beides trug zu einer verstärkten Verkalkung der Aorta bei, wurde bei der DGK-Jahrestagung in Mannheim berichtet.

In einer gemeinsamen Studie der Universitätsmedizin der Universität Mainz und der University of Pennsylvania School of Medicine untersuchten die Forscher an 75 gesunden Freiwilligen, wie sich nächtlicher Fluglärm (30 oder 60 Lärmepisoden von mehr als 40 bis maximal 60 Dezibel) auf Gefäßfunktion, Blutdruck, Herzrate und Stresshormone auswirkt.

Waren die Probanden in einer Nacht 60 Fluglärm-Episoden ausgesetzt, verringerte sich die flussvermittelte Vasodilatation - eine Messgröße für die Gefäßfunktion - von durchschnittlich 10,36 auf 9,51 Prozent.

Der Blutdruck stieg von durchschnittlich 109,75 mmHg auf 114,91 mmHg bei 30 und auf 115,21 mmHg bei 60 Lärmepisoden. Auch der Adrenalinspiegel stieg signifikant an, und zwar von im Durchschnitt 28,56 ng / l auf 32,96 beziehungsweise 34,0 ng / l. (eb)

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