Ärzte Zeitung, 01.07.2009

Impfung gegen Hypertonie wird weiter erforscht

SCHLIEREN (Rö). Wie Cytos Biotechnology aus Schlieren in der Schweiz mitteilt, hat eine biochemische Analyse eine mögliche Erklärung geliefert, warum die Studie 2 mit der Bluthochdruck-Impfung deutlich geringere Blutdrucksenkung ergab als die erste.

In der zweiten Studie waren die Impfintervalle verkürzt worden. Die Analyse hat gezeigt, dass die Bindung der Antikörper an Angiotensin II deutlich schwächer war. Es wurden 33 Prozent Angiotensin II weniger gebunden. Die Blutdrucksenkung korrelierte mit der Antikörperbindung. Eventuell hat das Impfschema zu höheren Titern geführt, aber schlechterer Bindung. Das wird derzeit in einer Studie mit höheren Dosen untersucht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »