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Chest Pain Units

Herzstiftung lobt GBA für Herznotversorgung

Künftig Teil der Notfallversorgung: Die Spezialabteilungen für schwerwiegende akute Herzprobleme – Chest Pain Units (CPU) – werden vom GBA stärker anerkannt. Kardiologen loben den Schritt.

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Nach GBA-Beschluss: Chest Pain Units werden aufgewertet.

Nach GBA-Beschluss: Chest Pain Units werden aufgewertet.

© topform84 / iStock / Thinkstock

FRANKFURT. Die Deutsche Herzstiftung ist erfreut darüber, dass Herznotfallambulanzen aufgewertet werden. In einer Meldung begrüßt die Herzstiftung einen kürzlichen GBA-Beschluss, nach dem Chest Pain Units (CPU) als Zusatzmodul in die stationäre Notfallversorgung eingehen. CPUs werden künftig "entgeltrechtlich Krankenhäusern der Basisnotfallversorgung gleichgestellt", so der GBA vor wenigen Tagen.

"Wir begrüßen den GBA-Beschluss als wichtigen Schritt für eine bessere Versorgung und den Erhalt von Lebensqualität von Herznotfallpatienten", schreibt Internist und Kardiologe Prof. Thomas Voigtländer von der Herzstiftung.

Die oft lebensrettende Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes geschieht im Katheterlabor – einem integralen Bestandteil des CPU-Konzepts, wie das Vorstandsmitglied Voigtländer erläutert. Eine formelle und finanzielle Aufwertung der CPUs könne die Notfallversorgung von Infarktpatienten verbessern.

In Deutschland gibt es derzeit rund 270 von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifizierte CPUs. Diese sind in die Gesamtstruktur eines Krankenhauses integriert. Nach den DGK-Kriterien müssen CPUs neben der Diagnostik und Überwachung der Patienten u. a. eine interventionelle Therapieeinheit mit Herzkatheterlabor und einen eigenen 7-Tage-24-Stunden-Bereitschaftsdienst mit mehreren interventionellen Kardiologen vorhalten. (eb/ajo)

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