Ärzte Zeitung, 01.09.2004

Start in Europa für Kampagne zu Herzinsuffizienz

MÜNCHEN (eb). Den Start einer Kampagne zur Verbesserung der Versorgung von Herzinsuffizienz-Kranken in Europa mit implantierten Defibrillatoren/Cardiovertern haben drei US-Unternehmen beim Europäischen Kardiologie-Kongreß in München bekanntgegeben.

Wie die Unternehmen Guidant Corporation, St. Jude Medical und Medtronic mitteilen, würden trotz der Verfügbarkeit hochentwickelter effektiver Geräte zur Unterstützung bei Herzschwäche die meisten Betroffenen in Europa nur mit Medikamenten behandelt. Die initialen Kosten für die Geräte seien zwar hoch, daher sei es schwierig, die langfristige Kostenersparnis zu sehen.

Allerdings würden sich die Kosten normalerweise innerhalb eines Jahres amortisieren, da weniger Klinikaufenthalte und Arzneien nötig seien, so Dr. Amir Zaidi vom Royal Bolton Hospital in Großbritannien. Ziel der Kampagne ist, Kardiologen in Europa über die medizinischen und Kosten-Vorteile der Therapie etwa mit implantierten Cardiovertern zu informieren.

Weitere Informationen zu den Unternehmen: www.guidant.com, www.sjm.com und www.medtronic.com

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »