Ärzte Zeitung, 26.10.2009

Aldosteron-Antagonist wird zu selten eingesetzt

CLEVELAND (Rö). Nur ein Drittel aller Herzinsuffizienz-Patienten, die nach den Leitlinien einen Aldosteron-Antagonisten erhalten sollten, werden in den USA auch bei der Entlassung aus dem Krankenhaus wirklich mit einem solchen Präparat versorgt.

Das hat eine Analyse der Daten von 241 US-Herzkliniken ergeben. Dr. Nancy Albert und ihre Kollegen haben die Daten im "Journal of the American Medical Association" (301, 2009, 1658) veröffentlicht. Auf der anderen Seite haben nur 0,5 Prozent der Patienten das Präparat erhalten, die eine Kontraindikation hatten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Viele Typ-1-Diabetiker erkranken erst im Alter über 30

Typ-1-Diabetes manifestiert sich offenbar öfter im mittleren Alter als bisher gedacht. Dafür spricht eine Analyse von Risikogenen bei britischen Patienten. mehr »