Ärzte Zeitung, 04.02.2015

Hören und Verstehen

Übung bessert die auditive Wahrnehmung

MÜNCHEN. Schwerhörigkeit lässt sich auf Probleme im Innenohr oder bei der Weiterleitung und Umwandlung von Schallwellen zurückführen.

Hingegen ist die auditive Wahrnehmung für die Verarbeitung der elektrischen Impulse zuständig: Menschen mit Hörimplantaten können diese Verarbeitung trainieren, etwa durch CDs mit speziellen Hörübungsprogrammen, teilt die Initiative "beat the silence" mit .

So werde es möglich, hohe und tiefe Töne sowie Signale von rechts und links besser zu unterscheiden oder Nebengeräusche und einzelne Stimmen in einem Stimmengewirr herauszufiltern.

Regelmäßiges Training sei dabei die Voraussetzung, um die Synapsen im Gehirn anzuregen, bestehende Verknüpfungen zu stärken oder neue zu bilden. Bei einer Audiotherapie lehren Therapeuten spezielle Techniken. Hilfreich sei auch ein Hörtrainingsgerät.

Es verändert den Schall in bestimmten Frequenzen, so dass unterschiedliche Laute besser wahrgenommen werden. Auch werden Mikrofone genutzt, damit die Patienten ihre veränderte Sprache über Kopfhörer hören.

So wird die Wahrnehmung für die eigene Sprechweise geschult. Eine weitere Möglichkeit seien Übungs- und Gesprächsgruppen für Hörbeeinträchtigte. (eb)

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.beat-the-silence.org

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »