Ärzte Zeitung, 29.04.2012

EHEC-Folgen: Minister verärgert über Länder

BERLIN (dpa). Etwa ein Jahr nach Ausbruch der EHEC-Epidemie haben Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) an die Länder appelliert, den Weg für kürzere Meldefristen für Infektionskrankheiten freizumachen.

Leider halte der Bundesrat eine entsprechende Gesetzesänderung im Vermittlungsausschuss auf, so Bahr im "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe).

Aigner bekräftigte Bahrs Forderung. Die Geschwindigkeit bei der Meldung von Infektionserkrankungen sei ebenso entscheidend wie die schnelle Aufklärung der Ursachen, sagte sie der Zeitung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In Westeuropa sterben Deutsche am frühesten

Deutschland hat unter 22 westeuropäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Im weltweiten Vergleich gibt es noch immer drastische Unterschiede - von bis zu 40 Jahren. mehr »

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Weltantibiotikawoche ist angelaufen: Während die WHO für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Medizin wirbt, versucht ein Projekt von Ärzten und Kassen die Bürger für Resistenzen zu sensibilisieren. mehr »

Herzschutz-Effekt durch Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren mittels spezieller Fischöl-Kapseln hat in der beim AHA-Kongress präsentierten REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »