Ärzte Zeitung, 17.11.2010

Vorhersage für Therapie-Erfolg bei Hepatitis B?

ROTTERDAM (hub). Eine Therapie mit pegyliertem Interferon (peg-IFN) kann sich bei Patienten mit chronischer Hepatitis B lohnen. Da nicht alle Patienten davon profitieren, wäre es vorteilhaft, den Erfolg zügig abschätzen zu können.

Das gelingt mit Hilfe der Serumkonzentration des Oberflächenproteins des Virus (HBsAg), schreiben Forscher aus den Niederlanden (Hepatology 2010; 52: 1251). Sie haben 221 Patienten ein Jahr lang peg-IFN verabreicht und regelmäßig die HBsAg-Werte im Serum bestimmt.

Knapp 20 Prozent sprachen gut auf die Therapie an. Das interessante Ergebnis für die Vorhersage des TherapieErfolgs: Bei wem in Woche 12 nach Therapiestart der HBsAg-Wert nicht abgenommen hatte, sprach nur mit einer Chance von drei Prozent auf die Therapie an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »