Direkt zum Inhaltsbereich

"Wir verdanken ihr sehr viel"

NEU-ISENBURG (Smi). "Wir verdanken ihr sehr viel", sagte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professor Dagmar Schipanski, aus Anlaß des 20. Todestages von Dr. Mildred Scheel. Die Gründerin der Bürgerinitiative gegen Krebs starb am 13. Mai 1985 an Darmkrebs.

Veröffentlicht:

Am 25. September 1974 gründete die damalige Frau des Bundespräsidenten Walter Scheel, selbst Ärztin, die Deutsche Krebshilfe. Damit wollte sie vor allem ein Zeichen setzen gegen die Sprachlosigkeit der Betroffenen.

Mit großem persönlichen Einsatz und Energie engagierte sich Mildred Scheel in den folgenden Jahren für die Belange krebskranker Menschen. In Zusammenarbeit mit ihren ehrenamtlichen Mitstreitern aus Klinik und Forschung setzte sie sich für die Gründung von Tumorzentren ein, initiierte Forschungsprojekte und brachte die Früherkennung voran. Bei all dem war ihr die Humanisierung der Therapie bei Krebs wichtig. "Denn die Seele des Patienten braucht ebenso viel Hilfe wie sein Körper", war ihre Überzeugung.

Nach Mildred Scheel wurde 1977 ein Förderverein benannt, der für die finanzielle Ausstattung der Deutschen Krebshilfe sorgt. Die Ärztin selbst nutzte jede Gelegenheit bei Staatsbesuchen, öffentlichen Auftritten und politischen Veranstaltungen, um Geld für die Bürgerinitiative einzuwerben. Mit großem Erfolg: 1984, im zehnten Jahr ihres Bestehens, nahm die Organisation knapp 19 Millionen Euro ein, im Jahr ihres 30jährigen Bestehens (2004) waren es 75 Millionen Euro.

"Wir setzen die Arbeit von Mildred Scheel konsequent fort", sagte Dagmar Schipanski, die seit dem Jahr 2000 Präsidentin der Deutschen Krebshilfe ist. "Gemeinsam sind wir stark im Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs."

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Galenus-Kandidat 2026

Bispezifischer T-Zell-Engager bei kleinzelligem Lungenkarzinom

Frühe Tumorstadien

Brustkrebs-Rezidivrisiko: KI kann Multi-Gentest ersetzen oder ergänzen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Lesetipps
Arzt mit einem Modell des männlichen Harntrakts in der Hand spricht mit einem Patienten.

© Peakstock / stock.adobe.com

Künstliche Intelligenz

Bei urologischen Problemen: Fragen Sie Chatbot „Urobert“

Eine Frau geht Walken im Park. Man sieht nur ihre Beine.

© Robert Kneschke / AdobeStock

Cochrane-Update

Körperliches Training hilft wohl doch kaum bei Hüftarthrose

Die Wissenschaftler arbeiten mit der Annahme, dass die Zellen nach dem „Auftauen“ ihre normalen physiologischen Prozesse wieder aufnehmen.

© Tomorrow.bio

Start-up

Kryokonservierung: Der Traum vom ewigen Leben