Ärzte Zeitung, 02.07.2012

Überlebenszeit bei Ösophagus-Ca verlängert

BERLIN (eb). Die Kombi aus Strahlen- und Chemotherapie kann ein Ösophagus-Ca vor Op so weit verkleinern, dass sich der Tumor vollständig entfernen lässt.

Eine Studie aus den Niederlanden (NEJM 2012; 366: 2074-84) belege jetzt, dass die Radiochemotherapie auch die Überlebenszeit der Betroffenen verlängert, teilt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) mit.

Die Überlebenszeit sei im Mittel von zwei auf vier Jahre verlängert worden, und auch die Langzeit-Heilungsrate sei gestiegen. Die Behandlung komme für Patienten in einem guten Allgemeinzustand infrage, so die DEGRO.

Topics
Schlagworte
Krebs (11125)
Onkologie (8424)
Organisationen
DEGRO (81)
Krankheiten
Ösophagus-Karzinom (84)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »