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Resistenzblocker

Start der Chemotherapie hinauszögern!

Zwei Studien haben positive Ergebnisse für den Einsatz eines Resistenzblockers bei Brustkrebs gebracht.

Veröffentlicht:

SAN ANTONIO. In der randomisierten Phase-II-Studie PrECOG 0102 führte die Kombination Fulvestrant/Everolimus bei postmenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor(HR)-positivem und HER2-negativem metastasiertem Mammakarzinom, die auf Aromataseinhibitoren (AI) nicht mehr ansprechen, gegenüber der Fulvestrant-Monotherapie zu einer doppelt so langen progressionsfreien Zeit (PFS; median 10,4 vs. 5,1 Monate; p = 0,02). Allerdings ging die Therapie mit dem mTOR-Inhibitor mit dem bekannt hohen Nebenwirkungsspektrum einher (Grad = 3: 48 vs. 14  Prozent).

In der Phase-III-Studie BELLE-3 profitierten die Patientinnen, die zusätzlich zum Aromataseinhibitor auch mit einem mTOR-Inhibitor vorbehandelt waren, von der Kombination Fulvestrant plus den PI3K-Hemmer Buparlisib (PFS median 3,9 vs. 1,8 Monate; p < 0,001). Die Subgruppenanalyse ergab, dass primär Patientinnen mit PIK3CA-Mutation von der Kombination profitierten (PFS median 4,7 vs. 1,6 Monate bei alleiniger Fulvestrant-Gabe). Zu beachten ist auch hier die relativ hohe Toxizität.

Kontrollierte klinische Studien seien notwendig, um die endokrine Therapiesequenz vor dem Hintergrund der aktuellen Datenlage neu zu definieren, erläuterte Professor Angelo Di Leo, Prato, Italien, beim San Antonio Breast Cancer Symposium 2016. (pm)

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