Ärzte Zeitung online, 28.10.2016

Krebsforschungszentrum

Zu viele junge Frauen rauchen

Der neue Chef des DKFZ ist sich sicher: Die Gesellschaft könne nicht hinnehmen, dass ein Viertel der jungen Frauen raucht. Seine Lösung: Prävention.

Zu viele junge Frauen rauchen

Ein gesellschaftliches Problem? Ein Viertel aller jungen Frauen raucht.

© Bergé / fotolia.com

HEIDELBERG. Michael Baumann (53), neuer Chef des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), will dem Krebs einen Schritt voraus sein – und setzt auf mehr Prävention, Früherkennung und eine personalisierte Therapie für Patienten.

Der Kampf gegen Krebs ist für den künftigen Leiter der mit 3000 Mitarbeitern größten biomedizinischen Forschungseinrichtung Deutschlands auch immer der Kampf gegen das Rauchen. "Wir müssen die Raucherquote weiter reduzieren, das ist Teil der Prävention."

Die Zahl junger Raucher nehme zwar insgesamt ab. Aber: "Wenn nach wie vor ein Viertel aller jungen Frauen in Deutschland raucht, ist das eindeutig zu viel", sagte er.

Baumann tritt sein Amt als DKFZ-Chef im November an. (dpa)

Topics
Schlagworte
Bronchial-Karzinom (628)
Onkologie (8473)
Organisationen
DKFZ (513)
Krankheiten
Krebs (5636)
Personen
Michael Baumann (17)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »