Ärzte Zeitung, 24.06.2009

Depressivität ist häufig bei CED-Patienten

Bei Patienten mit CED ist offenbar vermehrt mit Depressivität zu rechnen. So ergab eine kanadische Studie, in der mehr als 3000 CED-Patienten befragt wurden, etwa dreimal so häufig (16,3 Prozent versus 5,6 Prozent) eine depressive Störung wie in der Allgemeinbevölkerung, bestätigt Professor Gabriele Moser von der Medizinischen Universität Wien.

Depressivität kann nach Angaben von Moser nach einer Akutphase - trotz erfolgreicher Therapie - früher und häufiger zu einer erneuten entzündlichen Aktivität der CED führen. Zudem sei sie ein Risikofaktor für das Nichterreichen einer Remission. Auch chronische Stressbelastungen können die Erkrankung aktivieren. (otc)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »