Ärzte Zeitung, 22.02.2005

FUNDSACHE

Größe allein bringt’s nicht - beim Gehirn

Größer ist nicht unbedingt besser - zumindest trifft das auf das menschliche Gehirn zu, wie ein US-Wissenschaftler einem Bericht des britischen Nachrichtensenders BBC zufolge herausgefunden hat.

Im Vergleich zu dem Gehirn unserer primitiven Vorfahren besitzt das Organ des heutigen Menschen die dreifache Größe. Trotzdem kann das Hirn-Wachstum im Laufe der Jahrtausende nicht allein als Ursache unserer höheren Intelligenz gewertet werden, legt Professor William Calvin von der Washington University in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri dar.

Als Beleg für seine These führt Calvin die Tatsache an, daß sich die Technik der Werkzeugherstellung gerade in den Phasen der größten Hirnentwicklung nicht verbessert habe. Bereits vor 200 000 Jahren sei der Homo sapiens in Afrika aufgetaucht, aber erst 150 000 Jahre später seien eine komplexe Sprache, logische Verknüpfungen sowie eine strukturierte Musik entstanden. (Smi)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

CharityAward für Zahnarzt im Waschsalon

Mit dem CharityAward zeichnet Springer Medizin Engagement von Menschen aus, die sich ehrenamtlich um hilfsbedürftige Menschen kümmern. Die diesjährigen Preisträger sind nun gekürt worden. mehr »