Ärzte Zeitung, 23.11.2011

Stottern durch Störung im Stoffwechsel?

ST. LOUIS (hub). Mutationen in einem Stoffwechselweg sind mit Stottern assoziiert, haben genetische Analysen ergeben. Die betroffenen Gene codieren für Enzyme, die etwa Proteine in die Lysosomen dirigieren.

In den Lysosomen werden alte Zellbestandteile abgebaut und recycelt. Die betroffenen Enzyme können den Golgiapparat nicht verlassen und deshalb ihre Wegweiserfunktion nicht erfüllen, teilt die Washington University in St. Louis mit.

Grundsätzlich seien die Enzyme funktionsfähig. Substanzen, die dazu führen, dass die Enzyme den Golgiapparat verlassen, könnten also ein Therapieansatz bei Stottern sein.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Hausarztverträge im Visier des BVA

Das Bundesversicherungsamt duldet Chronikerpauschalen in bisheriger Form nicht mehr. Bis Ende August müssen Kassen Verträge anpassen. Hausärzte-Chef Weigeldt ist vergrätzt. mehr »

Reiseimpfungen – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

IQWiG hinterfragt Darmkrebs-Screening

Der aktuelle Rapid Report des IQWiG kommt ebenso wie der Abschlussbericht von 2013 zu dem Fazit: Der Nutzen des Screenings bei unter 55-Jährigen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs ist unklar. mehr »