Ärzte Zeitung online, 26.09.2019

Neurologie

Hirnstimulation linderte Tinnitus in Pilotstudie

SAN FRANCISCO. Für Patienten mit hartnäckigem und stark belastendem Tinnitus ist die Tiefe Hirnstimulation offenbar ein vielversprechender Therapieansatz. Forscher um Dr. Steven W. Cheung von der University of San Francisco haben dazu jetzt Ergebnisse einer kleinen Pilotstudie vorgestellt (J Neurosurg 2019; online 24. September).

Die fünf Teilnehmer litten unter schwerem Tinnitus und hatten auf konventionelle Therapien nicht angesprochen. Ihnen wurden Elektroden in den Nucleus caudatus verpflanzt. Nach Adjustierung des Pulsgenerators wurden die Patienten 24 Wochen konstant stimuliert. Bei vier von ihnen gingen die Beschwerden nach der „Tinnitus Handicap Inventory“-Skala deutlich zurück. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert

Trotz Pflegeversicherung müssen immer mehr Senioren steigende Pflegekosten selbst zahlen. Damit der Eigenanteil nicht ausartet, fordert die DAK eine Mischfinanzierung. mehr »

Koalition will am Arztvorbehalt festhalten

Nach dem Bundesrat hat auch die Koalition einen Gesetzentwurf zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes vorgelegt - und geht auf Gegenkurs zur Länderkammer. mehr »

Spahn will Jugendliche vor Werbung für Schönheits-Operationen schützen

Der Gesundheitsminister will sozialen Druck von Jüngeren nehmen, indem er an sie gerichtete Werbung für Schönheits-Eingriffe verbietet. Die gesellschaftliche Botschaft müsse sein: „Du bist ok, genauso wie Du bist“. mehr »