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In-vitro-Modell für Morbus Parkinson

CHARLOTTESVILLE (eb). Experimente von US-Forschern untermauern die Hypothese, daß Morbus Parkinson auf einer Störung in den Mitochondrien beruht. Durch Übertragung mitochondrialer DNA von Parkinson-Patienten gelang es ihnen, Zellen zu züchten, die Lewy-Körperchen produzieren.

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Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Journal of Neurochemistry" berichten, stammte die DNA von Mitochondrien aus Blutplättchen, die Patienten mit idiopathischem Morbus Parkinson gespendet hatten. Die Forscher übertrugen die DNA in Neuroblastom-Zellen, die sie in Zellkultur hielten.

Nach etwa sechs Monaten beobachteten Dr. Patricia Trimmer und ihre Kollegen von der University of Virginia die Bildung von Lewy-Körperchen in den Zellen. Lewy-Körperchen sind Protein-Agglomerate, die sich vor allem in dopaminergen Zellen von Parkinson-Patienten nachweisen lassen. Mit ihrem In-vitro-Modell haben die Forscher jetzt die Chance, die Entstehung der Lewy-Körperchen genauer zu untersuchen.

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