Pay-for-Performance-Vereinbarung

Merck zahlt Mehrkosten für MS-Therapie

Veröffentlicht:

DARMSTADT. Erfolgsabhängige Vergütungsmodelle für hochpreisige Arzneimittel sind im bundesdeutschen Gesundheitssystem noch keineswegs alltäglich. Merck hat jetzt eine solche sogenannten Pay-for-Performance-Vereinbarung mit der GWQ ServicePlus AG über sein orales MS-Präparat Mavenclad® (Cladribin) geschlossen. GWQ ist ein Vertragsdienstleister für die Betriebskrankenkassen.

Allerdings bezieht sich die Vereinbarung ausdrücklich nur auf zusätzlich anfallende Kosten, wenn eine Cladribin-Therapie nicht anschlägt. "Im Rahmen der Vereinbarung ist eine Übernahme von Mehrkosten vorgesehen, sofern Versicherte innerhalb eines Behandlungszeitraumes mit Mavenclad® auf eine Therapiealternative umgestellt werden", heißt es in einer Firmenmitteilung.

Der Vertrag mit GWQ habe eine Laufzeit von zunächst vier Jahren. Das entspricht dem Therapieschema, wonach Cladribin-Tabletten zur Behandlung schubförmiger MS an jeweils bis zu zehn Tagen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren einzunehmen sind. Außerhalb eines Schubes und in den beiden Folgejahren soll die Einnahme nicht mehr erforderlich sein. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

KV Thüringen

Akutpraxis in Gera: Praxismodell gegen den Ärztemangel

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Lesetipps
Nie wieder spritzen? Small Molecules wie Orforglipron (C48H48F2N10O5) haben viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Inkretinmimetika, etwa orale Einnahme, leichtere Lagerung und niedrigere Kosten.

© Kassandra / stock.adobe.com

Innovative Diabetestherapie

Nicht-peptidische GLP-1-Rezeptoragonisten am Start

Eine Frau sitzt einem älterem Arzt gegenüber.

© Jonas Glaubitz / stock.adobe.com

Nachsorge

Welche Unterstützung Krebspatienten von ihren Hausärzten erwarten

Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?