Ärzte Zeitung, 19.10.2012

Medica

Diagnostik bei Arthrose des Hüftgelenks

Diagnostik bei Arthrose des Hüftgelenks

DÜSSELDORF (eb). Die Therapiestrategien bei Koxarthrose zielen bislang auf den Gelenkersatz hin und noch zu wenig auf den Versuch des Aufhaltens oder gar Umkehrens des Arthroseprozesses, erinnert Dr. Christoph Zilkens aus Düsseldorf vorab zur Medica.

Solche modernen Therapieverfahren umfassen am Hüftgelenk zum Beispiel die periazetabuläre Osteotomie bei Hüftdysplasie oder die chirurgische Hüftluxation oder Hüftgelenkarthroskopie bei femoroazetabulärem Impingement.

Um eine differenzierte Therapie von präarthrotischen Veränderungen am Hüftgelenk durchführen zu können, ist zunächst die präzise und standardisierte Diagnostik am Röntgenbild sowie auch auf Standard-Ebenen im MRT sinnvoll und notwendig.

Die Diagnose der präarthrotischen Veränderung beruht auf klinischer Untersuchung sowie auf der Analyse der bildgebenden Befunde. Standard-Röntgenbilder (a.p und lateral) spiegeln jedoch nicht das ganze Ausmaß der Kopf-Hals-Übergangsstörung wider. Daher sei das MRT die Standardmethode der Wahl für die Diagnostik, so Zilkens.

Dr. Christoph Zilkens aus Düsseldorf hält seinen Vortrag bei der Veranstaltung "Moderne Arthrosediagnostik und -therapie am Hüftgelenk" am Freitag, 16.11., CCD Pavillon, Raum 112, 1. OG, 10 bis 13 Uhr

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »