Ärzte Zeitung, 22.04.2014

Mortalität

Kurze Schockraum-Dauer bringt kaum Vorteile

WIESBADEN. Die Behandlungsdauer im Schockraum ist offenbar nicht entscheidend für die Mortalität schwerverletzter Patienten. Darauf deutet eine Untersuchung des Uniklinikums Regensburg, die beim DINK 2014 in Wiesbaden vorgestellt wurde (DINK 2014; Poster 8).

Danach gab zwar bei der Mortalität in drei verschiedenen Risikogruppen - abhängig von der Verletzungsschwere - Unterschiede, diese waren aber nicht signifikant.

In der Gruppe der Patienten mit den schwersten Verletzungen starben bei langer Schockraumdauer jedoch anteilsmäßig weniger Patienten als bei kurzer Behandlungsdauer. Die Regensburger Ärzte vermuten, dass eine lange Behandlung vor allem "Ausdruck einer notwendigen, erweiterten Therapie" ist. (nös)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »

Mit Herzschwäche auf Reisen - So geht's

Meer oder Berge? Auto oder Flugzeug? Solche Fragen stellen sich für herzinsuffiziente Patienten, wenn sie ihre Urlaubsreise planen. Ärzte sind dann als kompetenter Ratgeber gefragt. mehr »