Mortalität

Kurze Schockraum-Dauer bringt kaum Vorteile

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WIESBADEN. Die Behandlungsdauer im Schockraum ist offenbar nicht entscheidend für die Mortalität schwerverletzter Patienten. Darauf deutet eine Untersuchung des Uniklinikums Regensburg, die beim DINK 2014 in Wiesbaden vorgestellt wurde (DINK 2014; Poster 8).

Danach gab zwar bei der Mortalität in drei verschiedenen Risikogruppen - abhängig von der Verletzungsschwere - Unterschiede, diese waren aber nicht signifikant.

In der Gruppe der Patienten mit den schwersten Verletzungen starben bei langer Schockraumdauer jedoch anteilsmäßig weniger Patienten als bei kurzer Behandlungsdauer. Die Regensburger Ärzte vermuten, dass eine lange Behandlung vor allem "Ausdruck einer notwendigen, erweiterten Therapie" ist. (nös)

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