Ärzte Zeitung, 19.11.2012

Osteoporose

Wirkstoffe tief im Meer gesucht

MAINZ. Die Suche nach Substanzen aus der Tiefsee als Wirkstoffe gegen Osteoporose ist ein Kernziel des mit rund 6 Millionen Euro geförderten EU Verbundprojekts "BlueGenics", das jetzt startet.

Ein internationales Team möchte genetische Blaupausen für Biomedikamente aus Tiefseeschwämmen gewinnen, teilt die Uni Mainz mit.

Dieser Ansatz ermögliche die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen, ohne die biologische Vielfalt zu beeinträchtigen.

Im Fokus: Schwämme und Bakterien, die unter Extremumständen in mehr als 1000 Metern Tiefe leben. Ihre Enzyme denaturieren selbst nahe von heißen Tiefseeschloten nicht. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Milliarden Bakterien im Einsatz. So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »

Angst vor Epidemien in Lagern

Nach ihrer dramatischen Flucht aus Myanmar suchen über eine halbe Million Rohingya Schutz in Bangladesch. Die Lage in den eilig aufgeschlagenen Lagern ist desolat. mehr »