Ärzte Zeitung, 20.04.2005

Beeinträchtigung durch Rheuma oft unterschätzt

MÜNCHEN (wst). Die Beeinträchtigung von Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) durch ihre Erkrankung wird oft unterschätzt. Das führe nicht zuletzt auch dazu, daß potente Medikamente verspätet in die Therapie eingebracht würden. Daran hat Dr. Timm Volmer von Wyeth Pharma bei einer Veranstaltung des Unternehmens in München erinnert.

Volmer verwies auf epidemiologische Studien und Auswertungen von Versicherungsdaten, nach denen schon drei Jahre nach Krankheitsbeginn 70 Prozent aller Patienten mit RA deutliche erosive Gelenkveränderungen und 31 Prozent unumkehrbare Handdeformitäten haben.

Zehn Jahre nach der Diagnosestellung gelten 50 bis 60 Prozent aller Patienten als erwerbsunfähig. Die durchschnittliche Verkürzung der Lebenserwartung wurde je nach Alter bei Erkrankungsbeginn auf zehn bis 20 Prozent errechnet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn kritisiert Stimmungsmache der Ärzte

Die Ärzte sind verärgert über Spahns Versorgungsgesetz. Der Gesundheitsminister stellt gegenüber der "Ärzte Zeitung" irritiert klar: Die KBV hat am Gesetz mitgearbeitet. mehr »

Wer wird Galenus-Preisträger 2018?

Heute Abend ist es soweit: Im Rahmen einer feierlichen Gala werden wieder innovative Arzneimittel und hervorragende Grundlagenforscher mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis ausgezeichnet. 13 Innovationen sind im Rennen. mehr »

Glücklich und zufrieden mit dem Job

Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten gerne in ihrem Beruf und würden ihn wieder ergreifen. Der Ärztemonitor zeigt auch: So viele Ärzte wie nie zuvor sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Situation. mehr »