Ärzte Zeitung, 04.05.2011

Anticholinergika werden noch zu selten verordnet

DÜSSELDORF (ars). Die Therapie bei überaktiver Blase (ÜAB) hat Lücken: In den USA erhalten nur knapp 30 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer mit ÜAB ein Anticholinergikum.

Das ergab der Vergleich von Diagnosen und Rezepten in einer US-Datenbank mit rund sieben Millionen ÜAB-Patienten über 45 Jahre (Eur Urol 2010; 57: 586).

Auch für Europa sei eine Untertherapie anzunehmen, sagte Unidozent Stephan Madersbacher beim Uro Update in Düsseldorf. Evidenzgrad 1 plus Empfehlungsgrad A hätten Tolterodin, Trospium, Solifenacin, Darifenacin, Oxybutinin, Propiverin und Desmopressin.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »