ApothekerPlus, 09.05.2008

Mehr Rechte für britische Apotheker

LONDON (ast). Britische Apotheker könnten schon bald mehr therapeutische Kompetenz zugebilligt bekommen. Das geht aus dem neuen Weißbuch der Regierung Brown hervor.

Danach ist unter anderem geplant, Apothekern die Ausstellung von Rezepten für kleinere Unpässlichkeiten wie Magenverstimmungen und Kopfschmerzen zu erlauben. Der stellvertretende Gesundheitsminister Ben Bradshaw argumentiert: "NHS-Hausärzte sollen entlastet werden, sodass sie sich um Patienten kümmern können, die wirklich ärztliche Hilfe benötigen".

Die Ärzteverbände beobachten die Entwicklung mit Sorge. Denn ein Weißbuch ist in Großbritannien meist der erste Schritt, um einen Status quo zu ändern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »