Ärzte Zeitung, 16.03.2017

Robert Koch-Institut

Grippewelle in Deutschland ebbt weiter ab

BERLIN. Die Grippewelle in Deutschland hält zwar weiter an, allerdings geht die Zahl der Patienten mit akuten Atemwegserkrankung (ARE) schon seit fünf Wochen zurück, berichtet die AG Influenza am Robert Koch-Institut. Auch die Zahl der wöchentlichen Influenzameldungen nimmt ab, ebenso wie die InfluenzaPositivenrate – das heißt, der Anteil von Influenza bei ARE-Patienten. Die Rate ist in der Woche bis zum 10. März (10. KW) im Vergleich zur Vorwoche von 32 auf 21 Prozent weiter gesunken. Die ARE-Aktivität wird als geringfügig erhöht eingestuft.

Für die zehnte KW wurden 3623 labordiagnostisch bestätigte Influenzainfektionen an das RKI übermittelt (zum Vergleich: 6222 Fälle waren es in der Vorwoche). Jeder fünfte Influenza-Patient wurde in dieser Saison stationär behandelt. Bislang wurden 538 Todesfälle mit Influenzainfektion an das RKI übermittelt, davon waren 507 Betroffene (94 Prozent) im Alter ab 60 Jahre. (eis)

Topics
Organisationen
RKI (2112)
Krankheiten
Grippe (3481)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »