Ärzte Zeitung, 19.09.2006

In Darfur sind Hunderttausende gestorben

NEU-ISENBURG (Smi). In Folge der Kriegshandlungen in der sudanesischen Provinz Darfur sind nicht Zehntausende von Menschen gestorben, wie bislang meist behauptet wurde, sondern Hunderttausende. Das hat eine Studie von US-Wissenschaftlern ergeben.

Wie die Online-Agentur EurekAlert mitteilt, liegen den Forschungen von John Hagan (Northwestern University) und Edwin Young (University of Wisconsin) Interviews in sudanesischen Flüchtlingscamps zugrunde. Bei der Vorstellung der Studie äußerten sie die Befürchtung, daß die Zahl der Opfer im Südsudan noch weiter steigen wird.

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »